1. Vertragsumfang und Gültigkeit

Alle Aufträge und Vereinbarungen sind nur dann rechtsverbindlich, wenn sie vom

Auftragnehmer schriftlich und firmengemäß gezeichnet werden und verpflichten nur

in dem in der Auftragsbestätigung angegebenem Umfang. Einkaufsbedingungen des

Auf t raggebers werden für das gegenständliche Rechtsgeschäft und die gesamt e

Geschäftsbeziehung hiermit ausgeschlossen. Angebote sind grundsätzlich

freibleibend.

2. Leistung und Prüfung

2.1. Gegenstand eines Auftrages kann sein:

- Ausarbeitung von Organisationskonzepten

- Global- und Detailanalysen

- Erstellung von Individualprogrammen

- Lieferung von Bibliotheks- (Standard-)Programmen

- Erwerb von Nutzungsberechtigungen für Softwareprodukte

- Erwerb von Werknutzungsbewilligungen

- Mitwirkung bei der Inbetriebnahme (Umstellungsunterstützung)

- Telefonische Beratung

- Programmwartung

- Erstellung von Programmträgern

- Sonst ige Dienstleistungen

2.2. Die Ausarbeitung individueller Organisationskonzepte und Programme erfolgt nach

Art und Umfang der vom Auftraggeber vollständig zur Verfügung gestellten

bindenden Informationen, Unterlagen und Hilfsmittel. Dazu zählen auch

praxisgerechte Testdaten sowie Testmöglichkeiten in ausreichendem Ausmaß, die

der Auftraggeber zeitgerecht , in der Normalarbeitszeit und auf seine Kosten zur

Verfügung stellt . Wird vom Auftraggeber bereits auf der zum Test zur Verfügung

gestellten Anlage im Echtbetrieb gearbeitet , liegt die Verantwortung für die

Sicherung der Echtdaten beim Auftraggeber.

2.3. Grundlage für die Erstellung von Individualprogrammen ist die schriftliche

Leistungsbeschreibung, die der Auftragnehmer gegen Kostenberechnung aufgrund

der ihm zur Verfügung gestellten Unterlagen und Informationen ausarbeitet bzw.

der Auftraggeber zur Verfügung stellt . Diese Leistungsbeschreibung ist vom

Auftraggeber auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen und mit seinem

Zustimmungsvermerk zu versehen. Später auftretende Änderungswünsche können zu

gesonderten Termin- und Preisvereinbarungen führen.

2.4. Individuell erstellte Software bzw. Programmadaptierungen bedürfen für das

jeweils betroffene Programmpaket einer Programmabnahme spätestens vier

Wochen ab Lieferung durch den Auftraggeber. Diese wird in einem Protokoll vom

Auftraggeber bestätigt . (Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit anhand der vom

Auftragnehmer akzeptierten Leistungsbeschreibung mit teils der unter Punkt 2.2.

angeführten zur Verfügung gestellten Testdaten). Lässt der Auftraggeber den

Zeit raum von vier Wochen ohne Programmabnahme verstreichen, so gilt die

gelieferte Software mit dem Enddatum des genannten Zeitraumes als abgenommen.

Bei Einsatz der Software im Echtbetrieb durch den Auftraggeber gilt die Software

jedenfalls als abgenommen.

- 3 -

Etwa auftretende Mängel, das sind Abweichungen von der schriftlich vereinbarten

Leistungsbeschreibung, sind vom Auftraggeber ausreichend dokumentiert dem

Auftragnehmer zu melden, der um raschest mögliche Mängelbehebung bemüht ist .

Liegen schriftlich gemeldete, wesentliche Mängel vor, das heißt , dass der

Echtbetrieb nicht begonnen oder fortgesetzt werden kann, so ist nach

Mängelbehebung eine neuerliche Abnahme erforderlich.

Der Auftraggeber ist nicht berechtigt , die Abnahme von Software wegen

unwesentlicher Mängel abzulehnen.

2.5. Bei Bestellung von Bibliotheks-(Standard-)Programmen bestätigt der Auftraggeber

mit der Bestellung die Kenntnis des Leistungsumfanges der bestellten Programme.

2.6. Sollte sich im Zuge der Arbeiten herausstellen, dass die Ausführung des Auftrages

gemäß Leistungsbeschreibung tatsächlich oder juristisch unmöglich ist , ist der

Auftragnehmer verpflichtet , dies dem Auftraggeber sofort anzuzeigen. Ändert der

Auftraggeber die Leistungsbeschreibung nicht dahingehend bzw. schafft die

Voraussetzung, dass eine Ausführung möglich wird, kann der Auftragnehmer die

Ausführung ablehnen. Ist die Unmöglichkeit der Ausführung die Folge eines

Versäumnisses des Auftraggebers oder einer nachträglichen Änderung der

Leistungsbeschreibung durch den Auftraggeber, ist der Auftragnehmer berechtigt ,

vom Auftrag zurückzutreten. Die bis dahin für die Tätigkeit des Auftragnehmers

angefallenen Kosten und Spesen sowie allfällige Abbaukosten sind vom Auftraggeber

zu ersetzen.

2.7. Ein Versand von Programmträgern, Dokumentationen und Leistungsbeschreibungen

erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Darüber hinaus vom Auftraggeber

gewünschte Schulung und Erklärungen werden gesondert in Rechnung gestellt .

Versicherungen erfolgen nur auf Wunsch des Auftraggebers.

3. Preise, Steuern und Gebühren

3.1. Alle Preise verstehen sich in Euro ohne Umsatzsteuer. Sie gelten nur für den

vorliegenden Auftrag. Die genannten Preise verstehen sich ab Geschäftssitz bzw. -

stelle des Auftragnehmers. Die Kosten von Programmträgern (z.B. CD’ s,

Magnetbänder, Magnetplatten, Floppy Disks, Streamer Tapes, Magnetbandkassetten

usw.) sowie allfällige Vertragsgebühren werden gesondert in Rechnung gestellt .

3.2. Bei Bibliotheks- (Standard)-Programmen gelten die am Tag der Lieferung gültigen

Listenpreise. Bei allen anderen Dienstleistungen (Organisationsberatung,

Programmierung, Einschulung, Umstellungsunterstützung, telefonische Beratung

usw.) wird der Arbeitsaufwand zu den am Tag der Leistungserbringung gült igen

Sätzen verrechnet . Abweichungen von einem dem Vertragspreis zugrundeliegenden

Zeitaufwand, der nicht vom Auftragnehmer zu vertreten ist , wird nach

tatsächlichem Anfall berechnet .

3.3. Die Kosten für Fahrt -, Tag- und Nächtigungsgelder werden dem Auftraggeber

gesondert nach den jeweils gültigen Sätzen in Rechnung gestellt . Wegzeiten gelten

als Arbeitszeit .

4. Liefertermin

4.1. Der Auftragnehmer ist bestrebt , die vereinbarten Termine der Erfüllung

(Fertigstellung) möglichst genau einzuhalten.

4.2. Die angestrebten Erfüllungstermine können nur dann eingehalten werden, wenn der

Auftraggeber zu den vom Auftragnehmer angegebenen Terminen alle notwendigen

Arbeiten und Unterlagen vollständig, insbesondere die von ihm akzeptierte

- 4 -

Leistungsbeschreibung lt . Punkt 2.3. zur Verfügung stellt und seiner

Mitwirkungsverpflichtung im erforderlichen Ausmaß nachkommt .

Lieferverzögerungen und Kostenerhöhungen, die durch unrichtige, unvollständige

oder nachträglich geänderte Angaben und Informationen bzw. zur Verfügung

gestellte Unterlagen entstehen, sind vom Auftragnehmer nicht zu vertreten und

können nicht zum Verzug des Auftragnehmers führen. Daraus resultierende

Mehrkosten t rägt der Auftraggeber.

4.3. Bei Aufträgen, die mehrere Einheiten bzw. Programme umfassen, ist der

Auftragnehmer berechtigt , Teillieferungen durchzuführen bzw. Teilrechnungen zu

legen.

5. Zahlung

5.1. Die vom Auftragnehmer gelegten Rechnungen inklusive Umsatzsteuer sind

spätestens 14 Tage ab Fakturenerhalt ohne jeden Abzug und spesenfrei zahlbar. Für

Teilrechnungen gelten die für den Gesamtauftrag festgelegten

Zahlungsbedingungen analog.

5.2. Bei Aufträgen, die mehrere Einheiten (z.B. Programme und/ oder Schulungen, Realisierungen

in Teilschritten) umfassen, ist der Auftragnehmer berechtigt , nach

Lieferung jeder einzelnen Einheit oder Leistung Rechnung zu legen.

5.3. Die Einhaltung der vereinbarten Zahlungstermine bildet eine wesentliche Bedingung

für die Durchführung der Lieferung bzw. Vertragserfüllung durch den

Auftragnehmer. Die Nichteinhaltung der vereinbarten Zahlungen berechtigen den

Auftragnehmer, die laufenden Arbeiten einzustellen und vom Vertrag

zurückzutreten. Alle damit verbundenen Kosten sowie der Gewinnentgang sind vom

Auftraggeber zu t ragen.

Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen im banküblichen Ausmaß verrechnet . Bei

Nichteinhaltung zweier Raten bei Teilzahlungen ist der Auftragnehmer berechtigt ,

Terminverlust in Krafttreten zu lassen und übergebene Akzepte fällig zu stellen.

5.4. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt , Zahlungen wegen nicht vollständiger

Gesamtlieferung, Garantie- oder Gewährleistungsansprüchen oder Bemängelungen

zurück zu halten.

6. Urheber recht und Nutzung

6.1. Der Auftragnehmer erteilt dem Auftraggeber nach Bezahlung des vereinbarten

Entgelts ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares

und zeitlich unbegrenztes Recht die Software für die im Vertrag spezifizierte

Hardware und im Ausmaß der erworbenen Anzahl Lizenzen für die gleichzeitige

Nutzung auf mehreren Arbeitsplätzen zu verwenden, sämtliche auf der Grundlage

des Vertrages des Auftragnehmers erstellten Arbeitsergebnisse zum eigenen,

internen Gebrauch zu nutzen. Sämtliche sonstige Rechte verbleiben beim

Auftragnehmer.

Durch die Mitwirkung des Auftraggebers bei der Herstellung der Software werden

keine Rechte über die im gegenständlichen Vertrag festgelegte Nutzung erworben.

Jede Verletzung der Urheberrechte des Auftragnehmers zieht

Schadenersatzansprüche nach sich, wobei in einem solchen Fall volle Genugtuung

zu leisten ist .

6.2. Die Anfertigung von Kopien für Archiv- und Datensicherungszwecke ist dem

Auftraggeber unter der Bedingung gestattet , dass in der Software kein

ausdrückliches Verbot des Lizenzgebers oder Dritter enthalten ist , und dass

- 5 -

sämtliche Copyright - und Eigentumsvermerke in diese Kopien unverändert mit

übertragen werden.

6.3. Sollte für die Herstellung von Interoperabilität der gegenständlichen Software die

Offenlegung der Schnittstellen erforderlich sein, ist dies vom Auftraggeber gegen

Kostenvergütung beim Auftragnehmer zu beauftragen. Kommt der Auftragnehmer

dieser Forderung nicht nach und erfolgt eine Dekompilierung gemäß

Urheberrechtsgesetz, sind die Ergebnisse ausschließlich zur Herstellung der

Interoperabilität zu verwenden. Missbrauch hat Schadenersatz zur Folge.

6.4 Wird dem Auftraggeber eine Software zur Verfügung gestellt , deren Lizenzinhaber

ein Dritter ist (zB Standardsoftware von Microsoft ), so richtet sich die Einräumung

des Nutzungsrechts nach den Lizenzbestimmungen des Lizenzinhabers (Hersteller).

7. Rücktrittsrecht

7.1. Für den Fall der Überschreitung einer vereinbarten Lieferzeit aus alleinigem

Verschulden oder rechtswidrigem Handeln des Auftragnehmers ist der Auftraggeber

berechtigt , mit teils eingeschriebenen Briefes vom betreffenden Auftrag

zurückzutreten, wenn auch innerhalb der angemessenen Nachfrist die vereinbarte

Leistung in wesentlichen Teilen nicht erbracht wird und den Auftraggeber daran

kein Verschulden trifft .

7.2. Höhere Gewalt , Arbeitskonflikte, Naturkatastrophen und Transportsperren sowie

sonst ige Umstände, die außerhalb der Einflussmöglichkeit des Auftragnehmers

liegen, entbinden den Auftragnehmer von der Lieferverpflichtung bzw. gestatten

ihm eine Neufestsetzung der vereinbarten Lieferzeit .

7.3. Stornierungen durch den Auftraggeber sind nur mit schriftlicher Zustimmung des

Auftragnehmers möglich. Ist der Auftragnehmer mit einem Storno einverstanden, so

hat er das Recht , neben den erbrachten Leistungen und aufgelaufenen Kosten eine

Stornogebühr in der Höhe von 30% des noch nicht abgerechneten Auft ragswertes des

Gesamtprojektes zu verrechnen.

8. Gewährleistung, Wartung, Änderungen

8.1. Der Auftragnehmer gewährleistet , dass die Software die in der dazugehörigen

Dokumentation beschriebenen Funktionen erfüllt , sofern die Software auf dem im

Vertrag beschriebenen Betriebssystem genutzt wird.

8.2.1 Voraussetzung für die Fehlerbeseitigung ist , dass

der Auftraggeber den Fehler ausreichend in einer Fehlermeldung beschreibt und

diese für den Auftragnehmer bestimmbar ist ;

der Auftraggeber dem Auftragnehmer alle für die Fehlerbeseitigung

erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stellt ;

der Auftraggeber oder ein ihm zurechenbarer Dritter keine Eingriffe in die

Software vorgenommen hat ;

die Software unter den Bestimmungsmäßigen Betriebsbedingungen entsprechend

der Dokumentation betrieben wird.

8.2.2 Im Falle der Gewährleistung hat Verbesserung jedenfalls Vorrang vor

Preisminderung oder Wandlung. Bei gerechtfertigter Mängelrüge werden die Mängel

in angemessener Frist behoben, wobei der Auftraggeber dem Auftragnehmer alle

zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen ermöglicht .

Die Vermutung der Mangelhaftigkeit gem. § 924 ABGB gilt als ausgeschlossen.

- 6 -

8.2. Korrekturen und Ergänzungen, die sich bis zur Übergabe der vereinbarten Leistung

aufgrund organisatorischer und programmtechnischer Mängel, welche vom

Auftragnehmer zu vertreten sind, als notwendig erweisen, werden kostenlos vom

Auftragnehmer durchgeführt .

8.3. Kosten für Hilfestellung, Fehldiagnose sowie Fehler- und Störungsbeseitigung, die

vom Auftraggeber zu vertreten sind sowie sonstige Korrekturen, Änderungen und

Ergänzungen werden vom Auftragnehmer gegen Berechnung durchgeführt . Dies gilt

auch für die Behebung von Mängeln, wenn Programmänderungen, Ergänzungen oder

sonstige Eingriffe vom Auftraggeber selbst oder von dritter Seite vorgenommen

worden sind.

8.4. Ferner übernimmt der Auftragnehmer keine Gewähr für Fehler, Störungen oder

Schäden, die auf unsachgemäße Bedienung, geänderter

Betriebssystemkomponenten, Schnittstellen und Parameter, Verwendung

ungeeigneter Organisationsmittel und Datenträger, soweit solche vorgeschrieben

sind, anormale Betriebsbedingungen (insbesondere Abweichungen von den

Installations- und Lagerbedingungen) sowie auf Transportschäden zurückzuführen

sind.

8.5. Für Programme, die durch eigene Programmierer des Auftraggebers bzw. Dritte

nachträglich verändert werden, ent fällt jegliche Gewährleistung durch den

Auftragnehmer.

8.6. Soweit Gegenstand des Auftrages die Änderung oder Ergänzung bereits bestehender

Programme ist , bezieht sich die Gewährleistung auf die Änderung oder Ergänzung.

Die Gewährleistung für das ursprüngliche Programm lebt dadurch nicht wieder auf.

8.7. Gewährleistungsansprüche verjähren in sechs (6) Monaten ab Übergabe.

9. Haftung

8.1. Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber für von ihm nachweislich verschuldete

Schäden nur im Falle groben Verschuldens. Dies gilt sinngemäß auch für Schäden,

die auf vom Auftragnehmer beigezogene Dritte zurückzuführen sind. Im Falle von

verschuldeten Personenschäden haftet der Auftragnehmer unbeschränkt .

8.2. Die Haftung für mit teilbare Schäden - wie beispielsweise entgangenen Gewinn,

Kosten die mit einer Betriebsunterbrechung verbunden sind, Datenverluste oder

Ansprüche Dritter - wird ausdrücklich ausgeschlossen.

8.3. Schadensersatzansprüche verjähren nach den gesetzlichen Vorschriften, jedoch

spätestens mit Ablauf eines Jahres ab Kenntnis des Schadens und des Schädigers.

8.4. Sofern der Auftragnehmer das Werk unter Zuhilfenahme Dritter erbringt und in

diesem Zusammenhang Gewährleistungs- und/ oder Haftungsansprüche gegenüber

diesen Dritten entstehen, tritt der Auftragnehmer diese Ansprüche an den

Auftraggeber ab. Der Auftraggeber wird sich in diesem Fall vorrangig an diese

Dritten halten.

8.4. Ist die Datensicherung ausdrücklich als Leistung vereinbart , so ist die Haftung für

den Verlust von Daten abweichend von Punkt 8.2 nicht ausgeschlossen, jedoch für

die Wiederherstellung der Daten begrenzt bis maximal EUR 10 % der Auftragssumme

j e Schadensfall, maximal jedoch EUR 15.000, --. Weitergehende als die in diesem

Vertrag genannten Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche des AG -gleich

aus welchem Rechtsgrund- sind ausgeschlossen.

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10. Loyalität

Die Vertragspartner verpflichten sich zur gegenseitigen Loyalität . Sie werden jede

Abwerbung und Beschäftigung, auch über Dritte, von Mitarbeitern, die an der

Realisierung der Aufträge gearbeitet haben, des anderen Vertragspartners während

der Dauer des Vertrages und 12 Monate nach Beendigung des Vertrages unterlassen.

Der dagegen verstoßende Vertragspartner ist verpflichtet , pauschalierten

Schadenersatz in der Höhe eines Jahresgehaltes des Mitarbeiters zu zahlen.

11. Datenschutz, Geheimhaltung

Der Auftragnehmer verpflichtet seine Mitarbeiter, die Bestimmungen gemäß §15 des

Datenschutzgesetzes einzuhalten.

12. Sonstiges

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder unwirksam

werden, so wird hierdurch der übrige Inhalt dieses Vertrages nicht berührt . Die

Vertragspartner werden partnerschaftlich zusammenwirken, um eine Regelung zu

finden, die den unwirksamen Bestimmungen möglichst nahe kommt .

13. Schlussbestimmungen

Soweit nicht anders vereinbart , gelten die zwischen Vollkaufleuten zur Anwendung

kommenden gesetzlichen Bestimmungen ausschließlich nach österreichischem

Recht , auch dann, wenn der Auftrag im Ausland durchgeführt wird. Für eventuelle

Streitigkeiten gilt ausschließlich die örtliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen

Gerichtes für den Geschäftssitz des Auftragnehmers als vereinbart . Für den Verkauf

an Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes gelten die vorstehenden

Bestimmungen nur insoweit , als das Konsumentenschutzgesetz nicht zwingend

andere Bestimmungen vorsieht .

Der Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie empfiehlt als

wirtschaftsfreundliches Mit tel der Streitschlichtung nachfolgende Mediationsklausel:

Für den Fall von Streitigkeiten aus diesem Vertrag, die nicht einvernehmlich geregelt

werden können, vereinbaren die Vertragsparteien einvernehmlich zur außergerichtlichen

Beilegung des Konfliktes eingetragene Mediatoren (ZivMediatG) mit dem Schwerpunkt

WirtschaftsMediation aus der Liste des Justizministeriums beizuziehen. Sollte über die

Auswahl der WirtschaftsMediatoren oder inhaltlich kein Einvernehmen hergestellt werden

können, werden frühestens ein Monat ab Scheitern der Verhandlungen rechtliche Schritte

eingeleitet .

Im Falle einer nicht zustande gekommenen oder abgebrochenen Mediation, gilt in einem

allfällig eingeleiteten Gerichtsverfahren österreichisches Recht .

Sämtliche aufgrund einer vorherigen Mediation angelaufenen notwendigen Aufwendungen,

insbesondere auch j ene für eine(n) beigezogene(n) RechtsberaterIn, können

vereinbarungsgemäß in einem Gerichts- oder Schiedsgerichtsverfahren als „ vorprozessuale

Kosten“ geltend gemacht werden.